In den kommenden Wochen und Monaten werden wir unser Angebot erweitern. Wir werden Ihnen Bilder und Videos zur Erziehung bereitstellen. Auch ein Video zum Trimmen ist geplant.



                                                                                          Vorwort

Die auf dieser Seite gezeigten Bilder, Videos und Texte können nur Anleitungen und Anregungen zur Erziehung, Ausbildung und Pflege der Hunde sein. Da jeder Hund sein eigenes Wesen hat ist es teilweise erforderlich einen auf den jeweiligen Hund abgestimmtes Training zu bestimmen. Auch in dieser Frage stehe ich Ihnen gern zur Seite.

Einige Grundregeln bei der Hundeerziehung:

Klare und eineindeutige Kommandos z.B. Hier, Fuß, Bleib, Platz, Sitz, Aus oder Pfui
Sprechen Sie mit allen Familienangehörigen über die Erziehung des Hundes, auch mit den Kindern. Alle benutzen die gleichen Kommandos und setzten diese auch konsequent um.
Bei richtiger Ausführung der Kommandos ausgiebiges loben.
Üben Sie nicht nur auf dem Hundeplatz sondern bei jedem Spaziergang ob in der Stadt oder
in der Natur.
Zwischen den Übungen mit dem Hund ausgiebig spielen.




Warum hört mein Hund nicht?

"Komm!" ist für den Hund ein schwieriger Befehl. Der Hund muss etwas unterbrechen, das er gerade interessant findet, um - viel langweiliger! - zu Ihnen zu kommen. Wenn Ihr Vierbeiner nur ungern auf Ihre Zurufe reagiert, sollte Ihre Aufgabe darin liegen, das "Komm!" für Bello so amüsant wie möglich zu gestalten.

Ich kenn
e viele Varianten des "Komm!"-Befehls, höre sie in Parks und überall da, wo ich mit meinen Hunden laufe. Da ist zum einen der Verführungs-Befehl: "Lilly, komm! Komm hierher, mmmmmhmm, ein Keks! Willst du einen Keks, Lilly?" Oder der multiple Befehl: "Lilly, komm. Lilly, komm, komm, Lilly, komm! KOMM!" Oft höre ich auch den beliebten Jetzt aber!-Befehl: "Komm sofort hierher!", zu dem ein drohender Tonfall gehört. Nummer eins meiner persönlichen Hitliste ist allerdings der Befehl-ohne-Befehl, bei dem Herrchen oder Frauchen den Namen seines Hundes zwar pausenlos wiederholt, ihm aber keineswegs mitteilt, was der eigentliche Grund seiner Rufe ist: "Lilly! Lillylillylillylillyliiiiiiilllyyyy!" Lilly und andere Hunde würden wahrscheinlich aufs Wort gehorchen, wenn ihre Besitzer ein paar grundlegende Punkte beherzigen würden. Der wichtigste: Hunde lernen, in dem Moment zu gehorchen, in dem man das Gehorchen durchgesetzt hat. Wenn Sie Ihren Hund also geschlagene zehn Mal rufen und dann erst hinter ihm herstapfen, um ihn zu holen, wird er auf diese Weise lernen, erst beim zehnten Mal gehorchen zu müssen oder eben stehen zu bleiben, damit Sie kommen, um ihn zu holen. Er wird nicht im Traum darauf kommen, schon beim ersten Ruf seines Namens umzudrehen, um zu Ihnen zu kommen.

1. Üben Sie das "Komm!" in einer Situation, in der Sie Kontrolle über den Hund haben. Das geht am besten an der Leine und im Haus. Gehen Sie mit Ihrem an der durchhängenden Leine angeleinten Hund herum, ändern Sie die Richtung, gehen Sie rückwärts und rufen Sie ihn. Sobald er Ihnen folgt, loben Sie jeden Schritt, den er auf Sie zu macht.

2. Als Nächstes üben Sie mit einem Helfer das "Weglauf-Spiel": Jemand hält Ihren Hund ganz ruhig am Halsband, während Sie mit ihm spielen und ihn richtig "aufmischen". Dann laufen Sie außer Sichtweite aus dem Zimmer und rufen Ihren Hund: "Fifi, komm!" Erst dann lässt Ihr Helfer Ihren Hund los, damit er losrennen kann, um Sie zu suchen. Wenn er bei Ihnen ankommt, lassen Sie ihn "Sitz!" machen und loben ihn überschwänglich. Wiederholen Sie das Ganze insgesamt höchstens drei Mal - Ihr tierischer Freund soll interessiert bei der Sache bleiben. Ganz wichtig: Sobald er langsamer wird, lassen Sie es gut sein. Als Überraschung können Sie ihm jedes vierte oder fünfte Mal ein Lieblingsspielzeug oder einen Hundekuchen geben, sobald er kommt. Wenn er anfängt, sich bei dem Spiel zu amüsieren, verstecken Sie sich. Machen Sie es ihm immer schwerer, Sie zu finden. Manche Hunde geraten dabei ganz außer sich vor Spannung und finden so Gefallen an dem Spiel.

3. Jetzt gehen Sie mit einer zehn Meter langen Schleppleine nach draußen. Wechseln Sie bei Ihrem Hund die normale kurze Leine gegen die dünne Schleppleine aus. Sie sollte sich erst dann straffen, wenn Sie ihn in seinem Laufen ganz gezielt korrigieren wollen. Sobald Sie merken, dass er abgelenkt ist, rufen Sie ihn mit dem deutlichen Befehl "Komm!". Wenn er es tut, loben Sie ihn fröhlich und setzen dann das gleiche Spiel fort, das Sie schon in der Wohnung mit ihm gespielt haben: Rückwärtsgehen, Verstecken... Wenn auch das gut klappt, steigern Sie das Benimm-Training und bauen Ablenkungen ein: Lassen Sie ihn mit einem anderen Hund spielen, rufen Sie ihn dann, und verfahren Sie erneut wie oben beschrieben. Wenn Ihr Hund allerdings nicht reagiert, geben Sie ihm einen kurzen Ruck mit der langen Leine (achten Sie darauf, dass die Leine nicht um sein Bein gewickelt ist, bevor Sie ihm den Ruck geben) und rufen Sie noch einmal "Komm!". Wenn er anschließend kommt, loben Sie ihn gut gelaunt. Nach dieser Überraschungs-Korrektur beenden Sie die Übung, nehmen ihn an seine normale Leine und gehen nach Hause. Hat Ihr Vierbeiner erst einmal begriffen, dass er an einer langen Leine hängt, ist das Training sinnlos.

Üben Sie morgen weiter: Wenn möglich, fangen Sie mit den Komm-Spielen an, die Sie bereits aus der Wohnung kennen. Wichtig: Rufen Sie Ihren Hund stets mit der festen Überzeugung, dass er kommen wird: Wenn Sie glauben, er käme sowieso nicht, wird er das spüren - und Sie haben verloren.




Was tun bei aggressiven Hunden?

Man macht sich wenig beliebt mit einem Hund, der andere Hunde mobbt, jagt, bedroht oder sich gar auf sie stürzt. Die meisten dieser Hunde sind dabei keine geborenen Raufer, sondern erst dazu erzogen worden. Und das nicht von bösen, aggressiven Besitzern, sondern meist von sehr freundlichen oder unsicheren Hundehaltern, die jeden fremden Hund von weitem wahrnehmen und ihren Hund meist zu verkehrsarmen Zeiten und an der Leine spazieren führen, denn man weiß ja: Rüden beißen einander grundsätzlich und Hündinnen mögen ihresgleichen auch nicht, und wenn die sich in die Haare bekommen, ist das schlimm.

Das ist schlichtweg falsch. Egal, was Sie gehört haben: Auf jeder Hundewiese, in jedem Park spielen und kommunizieren Hunde jeden Geschlechts überwiegend sehr vergnügt miteinander. Sie beriechen einander, zeigen ein bisschen Dominanzgehabe und spielen. Es sind meistens auch gar nicht die dominanten Hunde, die sich zu Raufern entwickeln, sondern viel häufiger die weniger selbstsicheren, die den anderen mit den Zähnen etwas beweisen müssen - weil sie sich von ihren Besitzern nicht genügend beschützt fühlen.

Die Erziehung zum Beißer geht normalerweise so: Der Hund wird hauptsächlich an der Leine geführt, schon als Welpe, damit er nicht wegläuft. Kommt ein anderer Hund, wird die Leine möglichst kurz und sehr straff gehalten, während der fremde Hund vom Herrn mit großer Anspannung beobachtet wird. Der angeleinte Hund kann nun weder aus dem Weg noch schnell weiter gehen, sondern ist dem gespannten Arm seines Herrn ausgeliefert. Wenn er sich also fürchtet, bleibt ihm nichts anderes übrig, als seinem Stress mit Knurren und Zähnefletschen Ausdruck zu verleihen. Nicht nur das: Jetzt wird er von seinem Herrn noch besänftigt: "Gaaaanz ruhig, ist ja alles guuuut!", und dazu wird er noch gestreichelt. Weil Hunde nur den Tonfall, nicht die Worte verstehen, denkt der Zähnefletscher, es würde für sein Drohverhalten gelobt.

Wiederholt sich das, hat das Hündchen Folgendes gelernt: "Wenn ein anderer Hund kommt, wird's aufregend: Mein Herr wird nervös, wenn ich aber knurre und geifere, haut der andere Hund wieder ab." Ein super Rezept, um einen Raufer heranzuziehen, wirkt bei absolut jedem Hund. Um Ihren Hund wieder umzuerziehen, brauchen Sie Nerven und so viel Selbstvertrauen, dass es für Sie beide reicht: Ihr Hund zeigt deshalb Aggression, weil er das Gefühl hat, Sie könnten nicht auf sich selbst aufpassen, und er müsse Sie beschützen. Wenn Sie selbst ängstlich oder aggressiv sind, überträgt sich das auf ihn. Strahlen Sie also Sicherheit und damit Führungsqualität aus, damit Ihr Hund spürt, er kann sich auf Sie verlassen und entspannen.

1. MARKIEREN ZÜGELN
Lassen Sie ihn nicht überall und andauernd markieren. Es ist kein Grundrecht, andauernd Besitzrechte zu demonstrieren. Damit grenzen Sie übersteigertes Revierverhalten ein. Normales Pieseln ist keine Dominanzdemonstration, permanentes Markieren schon.

2. RUHE BEWAHREN
Schreien Sie ihren aggressiven oder bellenden Hund nicht an, schlagen Sie ihn sowieso nicht, nehmen Sie nicht die Leine kurz oder bleiben angesichts des fremden Hundes stocksteif stehen. Schreien und dergleichen macht Hunde nur noch aggressiver. Lassen Sie Ihren Hund Sitz machen, möglichst mit dem Rücken zu dem Hund, der ihn aufregt, gehen Sie mehrere Achten, lassen Sie ihn Platz machen, sprechen Sie fröhlich mit ihm, beschäftigen Sie ihn.

3. FOLGSAM SEIN
Lassen Sie Ihren Hund nie mit Tatütata auf andere Hunde losstürmen. Er soll bei Ihnen bleiben, bis Sie zum Beispiel eine Hundegruppe im Park erreicht haben. Dann darf er mit einem beiläufigen "Okay" dazu.

4. STILL SCHWEIGEN
Erlauben Sie ihm nicht, fremde Hunde hinterm Zaun anzubrüllen, auch wenn die brüllen: Gehen Sie ruhig am Zaun vorbei, sprechen Sie gutgelaunt mit Ihrem Hund. Er soll nicht zum anderen schauen.

5. HERRENLOS SEIN
Ist Ihr Hund von der Leine und Sie treffen auf einen erklärten Feind Ihres Hundes, machen Sie kehrt und gehen Sie zügig und ohne sichtbare Nervosität in die andere Richtung, um nicht in das fremde Territorium einzudringen und Ihrem Hund keinerlei vermeintliche Rückendeckung zu geben. Wenn Sie ausreichend Abstand gewonnen haben, geben Sie Ihrem Hund außerdem die Möglichkeit, dem anderen Hund zu signalisieren: "Tut mir leid, aber ich kann gerade nicht - ich muss hinter meinem Herrn her, wir haben Termine."

6. AUF NUMMER SICHER GEHEN
Wenn Sie eher unsicher sind oder Ihr Hund inzwischen ein sehr aus-geprägtes Aggressionsverhalten zeigt, legen Sie ihm einen Maulkorb an. Kümmern Sie sich nicht darum, was andere Leute denken oder sagen könnten. Tatsache ist, dass Ihr Hund mit einem Maulkorb niemanden verletzen kann, und das wird auch zu Ihrer Entspannung beitragen, während Sie trotzdem ein konsequentes Programm mit ihm beginnen: Sitz, Platz und Fuß im Angesicht anderer Hunde. Sie müssen bereits zu Hause anfangen, das Maulkorbtragen mit Ihrem Hund zu üben, und zwar in aller Ruhe. Legen Sie Kekse in den Maulkorb, schmieren Sie ein bisschen Erdnussbutter hinein, lassen Sie ihn nur kurz aufgeschnallt. Sprechen Sie in einem Hurra-Tonfall mit ihm und loben Sie ihn, wenn Ihr Hund den Maulkorb auf hat. Wenn er Theater macht, ignorieren Sie es, tun Sie so, als ob nichts wäre.

7. KONTAKT TESTEN
Verabreden Sie sich mit einem anderen Rüden, den Ihr Hund auf dem Kieker hat, der aber seinerseits nicht aggressiv ist. Er soll in Sichtweite Sitz oder Platz machen. Spazieren Sie mit Ihrem Hund an der durch-hängenden Leine herum, seien Sie unerhört entspannt und achten Sie auf die Körpersprache Ihres Hundes: Macht er sich steif, geht er mit verkürzten Schritten? Pfeffern Sie ihm ein strenges "Nein!" an den Kopf. Gehen Sie schnurstracks in eine andere Richtung. Er darf sich nicht nach dem anderen Hund umsehen, sondern soll auf Sie achten. Gehen Sie dafür zügig um Bäume herum, halten Sie Ihren Hund in Aktion, spazieren Sie wieder in Sichtweite des anderen Hundes, diesmal etwas näher, gute zwanzig Meter entfernt. Jedes geringste Interesse am anderen Hund wird sofort mit einem "Nein!" korrigiert. Sie gehen eine Acht, lassen ihn Sitz machen, gehen wieder auf den Hund zu, wieder "Nein!" usw. Machen Sie das in dieser Weise an mehreren Tagen hintereinander, damit Ihr Hund "abstumpft" und lernt, an dem anderen nicht interessiert zu sein. Sobald Ihr Hund beim Anblick des anderen entspannt bleibt, gehen Sie gemeinsam spazieren, nebeneinander, aber so, dass Ihrer im Zweifelsfall nicht rückfällig werden und den anderen packen kann. Unterhalten Sie sich über irgendetwas, nur nicht über die Hunde. Es hilft. Und wenn es bei dem einen Hund hilft, schaffen Sie das Programm auch bei anderen "Feinden". Natürlich dauert das eine Weile: Es hat auch gedauert, bis Ihr Hund zum Raufer wurde, lässt sich also nicht innerhalb einer Woche abstellen. Aber es wird.

8. SPORTLICH WERDEN
Wenn Ihr Hund vor allem knurrt oder droht, weil er ängstlich oder schüchtern ist, müssen Sie ihn zu mehr Selbstvertrauen erziehen: Geben Sie ihm Aufgaben, bringen Sie ihm Kunststücke bei, machen Sie mit ihm Agility in einer Hundeschule, damit er wunderbare Erfolgserlebnisse mit Ihnen hat. Sobald er aggressives Verhalten zeigt, muss er ruhig und beharrlich korrigiert werden, ohne weiteren Stress zu erzeugen.

9. EXPERTEN FRAGEN
Zu einem echten Problem wird es, wenn es zwischen Ihren zusammenlebenden Hunden zu echter Feindschaft gekommen ist. Die Hundehalter glauben meist, dass dies aus heiterem Himmel eingetreten ist. Das ist allerdings immer ein Irrtum. Sie ist stattdessen ein sicheres Zeichen für schon lange schwelende Dominanzprobleme, die der Mensch nicht rechtzeitig erkannt hat und der immer wieder die wahre Rangordnung der Hunde ignorierte. Meist hat der Mensch den Hund, den er zuerst hatte, als Anführer behandelt und nicht mitbekommen, dass in der Zwischenzeit der jüngere, stärkere Hund die Oberhand übernommen hatte. Wenn Hunde in einem Haushalt so weit sind, dass sie sich "nicht mehr riechen" können, klärt vielleicht ein Hundepsychologe die andauernde Feindschaft. Wenn nicht, muss einer der Rüden in ein neues Zuhause umziehen. Oder Sie.


Was tun, wenn Hunde keine Ruhe geben?

Überdrehte Hunde, die ständig versuchen, im Mittelpunkt zu stehen, sind lästig und unangenehm: Wenn Sie telefonieren, hopsen sie an Ihnen hoch oder werfen Ihnen glitschige Spielsachen in den Schoß. Wenn Sie versuchen, sich im Park zu unterhalten, bellen sie hysterisch. Wenn Sie Besuch -haben, bedrängen sie die Gäste. Wenn Sie ihnen den Befehl "Sitz!" oder "Platz!" geben, gehorchen sie entweder nicht oder springen gleich wieder auf.

All das bedeutet weniger, dass Ihr Hund nicht genug Aufmerksamkeit bekommt, als viel mehr, dass er seinen Platz im Rudel nicht akzeptiert: Er versucht, Sie zu dominieren. Wahrscheinlich hat er das auch schon geschafft: Dadurch, dass Sie auf seine Bemühungen, Sie abzulenken, eingehen, bestimmt er das Geschehen - auch wenn das für ihn negative Folgen hat, weil Sie ihn anschnauzen: Sie beschäftigen sich mit ihm.

Schuld sind natürlich wieder mal Sie selbst: An irgendeinem Punkt ist Ihnen die Konsequenz abhanden gekommen, Sie haben nachgegeben, wenn er Sie gepiesackt hat, anstatt ihn auf seinen Platz zu schicken, oder versucht, sein Bellen abzustellen, indem Sie Ihre Unterhaltung unterbrochen und Ihrem Hund einen Stock geworfen oder einen Keks gegeben haben. Er dagegen hat Sie im Laufe Ihres Zusammenlebens fabelhaft dressiert.

Obwohl er sich mehrfach bitten lässt, wenn Sie ihn rufen, beantworten Sie seine Aufforderung, mit ihm zu spielen, ihn zu streicheln oder mit ihm spazieren zu gehen, meist postwendend. Er bestimmt, wo er liegen möchte, und wenn er sich von Ihnen auf seinen Platz schicken lässt, steht er nach kurzer Zeit wieder auf und legt sich woanders hin. Er verteidigt unaufgefordert sein Zuhause gegen Besuch, Briefträger oder fremde Kinder und lässt sich von Ihnen auch nicht daran hindern. Um Ihre Führungsposition wiederzuerlangen, müssen Sie vor allem sehr konsequent mit sich selbst sein.

1. IGNORIEREN
Wenn Ihr Hund zu Ihnen kommt, um sich streicheln zu lassen, seinen Kopf in Ihren Schoß legt oder seine Pfote auf Ihr Knie, ignorieren Sie ihn. Sie können ihn jederzeit zu sich rufen, um ihn zu streicheln, aber reagieren Sie nicht, wenn er Sie dazu auffordert!

2. GRENZEN SETZEN
Wenn Sie Besuch erwarten, legen Sie ihrem Hund eine leichte, -dünne Leine um. Wenn es klingelt, lassen Sie ihn neben sich "Sitz!" machen und treten Sie auf seine Leine, so dass er zwar bequem neben Ihnen sitzen, aber nicht aufstehen und herumhüpfen kann. Wenn der Gast kommt, gehen Sie ausnahmsweise nicht auf ihn zu, damit Sie neben Ihrem Hund stehen bleiben können. Begrüßen Sie den Gast, sorgen Sie aber dafür, dass Ihr Hund von ihm ignoriert wird, und gehen Sie dann mit dem Besuch dahin, wo Sie gewöhnlich mit -Gästen sitzen. Nehmen Sie Ihren Hund an der Leine wortlos mit, und lassen Sie ihn neben sich "Platz!" machen. Treten Sie wieder so auf die Leine, dass er nicht aufstehen kann. Wenn er es versucht, ignorieren Sie ihn. Er soll "Platz!" machen.

3. BELOHNEN STATT VERWÖHNEN
Geben Sie Ihrem Hund kein Futter und auch keinen Keks, ohne dass er etwas dafür tut: Es muss kein Salto rückwärts sein, aber wenigstens "Sitz!", "Platz!", "Bleib!", irgendetwas in der Art.

4. KONSEQUENT BLEIBEN
Bauen Sie in Spaziergänge ein Zehn-Minuten-Erziehungsprogramm ein, gehen Sie Achten mit ihm bei Fuß, legen Sie ihn ab, gehen Sie in großen Kreisen um ihn herum, lassen Sie ihn mindestens vier Minuten liegen, gehen Sie zu ihm und holen ihn ab, lassen Sie ihn "Sitz!" machen, bevor Sie einen Ball werfen (und erst mit "Los!" aufstehen), lassen Sie ihn auf der Wiese, an Ampeln und jedem Bordstein "Platz!" machen - wie früher, als Sie noch konsequent waren.

5. SCHMUSEZEITEN EINLEGEN
Nehmen Sie sich einmal am Tag etwa fünf bis zehn Minuten, in denen Sie Ihren Hund gezielt und ausgiebig streicheln. Rufen Sie ihn dazu extra zu sich, kraulen seinen Bauch, massieren seine Ohren und unterhalten sich mit ihm. Das ist gut für Ihr eigenes Gewissen, und Sie können sich besser abgrenzen, wenn er versucht, Ihre Aufmerksamkeit einzufordern.

6. DREI WOCHEN DURCHHALTEN
Wenn Sie diesen Plan drei Wochen lang beherzigen, müsste Ihre Beziehung zu Ihrem Hund wieder im Lot sein.



Warum ziehen Hunde an der Leine?

Man sieht sie ziemlich häufig: Hunde, die ihre Menschen durch die Gegend zerren, als seien sie ein sibirisches Schlittenhund-Team und der Mensch dabei der Lastschlitten. Dieses Geziehe ist aus vielerlei Gründen lästig: Früher oder später landen Herrchen oder Frauchen in der Physiotherapie, weil das zauberhafte Tier dem Halter irgendwann die Schulter ausgekugelt haben wird. Oder der Hund wird bald fürchterlich husten, weil er sich durch das Gezerre die Luftröhre ruiniert. Außerdem macht es keinen Spaß, mit einem Hund spazieren zu gehen, der immer woanders hin will als man selbst, noch dazu im dreifachen Tempo.

Wenn der Hund an der Leine zieht, und Sie ziehen auch, erreichen Sie nur, dass Ihr Hund noch mehr zieht. Druck erzeugt Gegendruck - das gilt in der Hundeerziehung wie in anderen Bereichen des Lebens auch.

Natürlich ist mal wieder der Mensch selber schuld, der nämlich, solange das Hündchen noch klein und niedlich war, nicht darauf geachtet hat, dass der Hund neben oder mit dem Menschen geht. Möglicherweise spürt er sogar einen Hauch Stolz, weil sein Tier darauf stand, immer mit Karacho vorauszustürmen. Das Gehen an der Leine verlangt also etwas Zeit. Ihr Hund muss sich schließlich erst einmal abgewöhnen, ständig wie ein Zugpferd zu agieren, sich dann angewöhnen, wie ein vernünftiger Mensch zu spazieren. Nicht gerade leicht für einen Hund.

1. Bei ganz jungen Hunden übt man das Gehen an der Leine, indem man gleichzeitig ein Quietschtier in die Hand nimmt: Sobald seine Aufmerksamkeit so abgelenkt wird, dass er in eine Richtung zieht, quietschen Sie mit dem Gummitier. Und loben den Hund sofort, wenn er zu Ihnen guckt. Dann geht man weiter. Hündchen guckt woanders hin, zieht an der Leine: quietsch. Hündchen guckt hoch: brav. Hündchen läuft voraus, zieht an der Leine: quietsch. Hund hält beim Ziehen inne und guckt zu Ihnen: brav!

2. Solange Quietschtiere Ihren Hund noch nicht langweilen, kann man so auch mit älteren Hunden üben. Dazu kommt eine weitere Übung, die vor allem vom richtigen Timing abhängt: Strafft sich die Leine, wechseln Sie schnurstracks die Richtung, ohne Ihren Hund vorzuwarnen: Sinn und Zweck ist, Ihren Hund damit zu überraschen, dass Sie völlig unvorhersehbar reagieren. Außerdem ist es unangenehm für ihn, so sang- und klanglos durch die Gegend geschleift zu werden. Wechseln Sie die Richtung gleich wieder. Und noch mal. Gehen Sie Kringel, Achten, um Bäume und Laternenpfähle. Machen Sie einen schnellen Schritt nach rechts, einen nach links, treten Sie unvorhergesehen vor ihn: Er soll merken, dass es ziemlich unbequem und unangenehm ist, wenn er nicht auf Sie achtet. Gehen Sie wieder geradeaus. Sobald sich die Leine strafft, wieder in die entgegengesetzte Richtung gehen. Sobald er nach der Übung (wohl etwas verwirrt) neben Ihnen geht, müssen Sie ihn sehr loben. Es mag ein bisschen dauern, aber normalerweise gibt jeder Hund nach etwa 15 Minuten auf, an der Leine zu ziehen - wenigstens für kurze Zeit. Machen Sie diese Übung jedes Mal, wenn Ihr Hund versucht, sein Tempo zu steigern: Ihre Nachbarn werden komisch gucken und Sie vielleicht nicht sehr weit kommen bei dem ständigen Richtungswechsel, aber Ihr Hund wird nach wenigen Tagen verstehen, dass der Spaziergang angenehmer ist, wenn er auf Sie achtet.

3. Eine Abwechslungsübung zum gleichen Thema: Wenn Ihr Hund an Ihrer linken Seite geht, nehmen Sie die Leine in die rechte Hand (wenn er an Ihrer rechten Seite gehen soll, dann die Leine in die linke Hand), lassen Sie sie aber hinter sich herumlaufen, also so, dass Sie an Ihren Kniekehlen vorbei zum Hundehalsband läuft. Wenn Sie nun voran gehen und Ihr Hund hält nicht den richtigen Abstand neben Ihnen, bekommt er automatisch lauter kleine Rucke am Halsband, ohne dass Sie dafür erkennbare Hilfen geben. Er wird schnell versuchen, die Rucke zu vermeiden, und anständig neben Ihnen laufen. Loben Sie ihn. Verbinden Sie die Angelegenheit jetzt mit dem freundlichen, ruhigen Kommando "bei Fuß".



Warum stellen sich Hunde so gern auf die Hinterbeine?

Ich kenne fast niemanden, der nicht schon mal einen Hund gut gelaunt gestreichelt hat und für so viel Zuneigung gleich belohnt wurde, indem er von ihm angesprungen wurde. Solange sie kleine, zarte Welpen sind, halten wir das begeisterte Anspringen für ein Kompliment, sobald daraus allerdings fast ausgewachsene Matschkanonen werden, sind wir für derlei Liebesbezeugungen nicht mehr zu haben. Ganz abgesehen davon, dass es bei entsprechendem Gewicht schmerzhaft und für Kleinkinder oder ältere und damit unsicher auf den Beinen stehende Menschen gefährlich sein kann, wenn ein großer, robuster Hund sie anspringt. Wer davor sicher sein will, sollte die Erziehungszeit des Welpenalters nutzen.

Die ersten, die wir unter Kontrolle bekommen müssen, sind wir selbst: Wir können den Hund nicht morgens streicheln, wenn er uns anspringt, und nachmittags für die gleiche Sache strafen. Soweit, so logisch. Jeder in der Familie muss sich darüber im Klaren sein, dass der Hund ab jetzt nur noch gestreichelt, bespielt oder beachtet wird, wenn er alle vier Füße auf dem Boden hat. Bleiben Sie konsequent. Nur wenn Sie das schaffen, können Sie die gewünschte Stetigkeit von Ihrem Hund erwarten.

1. Wenn Ihr Welpe bei allen Gelegenheiten hochspringt, etwa auch, wenn Sie sein Futter zubereiten, müssen Sie ihm den "Runter!"-Befehl beibringen. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihren Hund wegschubsen, wegziehen oder -schieben sollen. Ihr Hund soll sich sozusagen selbst erziehen. Lassen Sie dazu permanent eine weiche Nylonleine an seinem Halsband. Wenn Sie das Gefühl haben, dass er gleich hochspringt, sagen Sie "Runter!" und treten gleichzeitig auf die Leine (die beste Stelle dafür ist der Punkt, an dem Ihr Hund steht). Auf diese Weise straft er sich selbst, sobald er hochspringt. Er verursacht nämlich einen unangenehmen Ruck an seinem Halsband. Sobald er stehen bleibt, loben Sie ihn dafür, dass er so brillant ist. Wenn er wieder versucht hochzuspringen, lassen Sie den Fuß auf der Leine und ignorieren Sie ihn. Jeder Hund wird sehr bald begreifen, dass seine Hopserei nichts weiter bringt als Druck am Hals, während ruhiges Stehen (oder besser noch: Sie lassen ihn dabei gleich "Sitz!" machen) ihm viel Lob und Aufmerksamkeit einbringt.

2. Wenn es einen bestimmten Ort gibt, an dem Ihr Hund normalerweise springt, zum Beispiel an der Haustür, legen Sie sich dort Trainingsdiscs bereit. Das sind kleine Metallplättchen an einem Band (im Fachhandel erhältlich), die ein scharfes Geräusch machen, sobald man sie fallen lässt, ähnlich wie ein Schlüsselbund, aber den findet man ja nie, wenn man ihn braucht... Wenn Ihr Hund anfängt zu springen, sagen Sie "Runter!" und werfen die Trainingsdiscs neben seine Hinterbeine. Das überraschende Geräusch wird Ihren Hund dazu bringen, sich das komische Ding anzusehen. Loben Sie ihn sofort, wenn Sie Erfolg haben, indem Sie sich zu ihm hinunterbeugen. Wenn Sie jetzt gerade stehen bleiben, würde ein überschwängliches und aufgeregtes Lob viele Hunde zum erneuten Hochspringen veranlassen.

3. Wenn das alles nichts hilft, üben Sie mit einer zweiten Person. Nehmen Sie Ihren Hund locker an die Leine. Jetzt geht es um schnelles Reaktionsvermögen: Ihr Freund kommt durch die Tür, Ihr Hund setzt zum Hochspringen an, Sie sagen "Runter!" mit ruhiger Stimme, gleichzeitig machen Sie mit der Leine eine schnelle Bewegung seitwärts, nicht rückwärts, weil Sie sonst Druck auf den Kehlkopf Ihres Hundes ausüben würden. Eine schnelle Seitwärtsbewegung wird Ihren Hund aus dem Gleichgewicht bringen und er muss erstmal alle Viere auf den Boden bringen. In dem Augenblick, in dem alle seine Füße den Boden berühren, loben Sie ihn freundlich, aber nicht überschwänglich. Wiederholen Sie die Situation nach etwa zehn Minuten. Diesmal soll Ihr Hund aber an der Leine "Sitz!" machen. Ihr Freund kommt durch die Tür, Ihr Hund bleibt nicht sitzen, sondern will hochspringen. Sie machen wieder die Seitwärtsbewegung und lassen ihn wieder "Sitz!" machen. Wiederholen Sie diese Übung an drei Tagen hintereinander, jeweils zehn Minuten lang. Nach häufigem Üben und wechselnden Testpersonen werden Sie es bald schaffen, wie ein Mensch durch die Tür zu treten.



Warum bellt mein Hund ständig an der Haustür?

Mit einem Hund, der fremde Menschen auf der Straße ankläfft, bekommt man Ärger. Mit einem Hund, der Kinder im Vorbeigehen anbellt, bekommt man ernsten Streit. Mit einem Hund, der einen Tobsuchtsanfall bekommt, sobald jemand klingelt oder die Treppe heraufkommt, wird die Besucherzahl bald rapide abnehmen - schon allein, weil man selbst das Theater nervlich auf die Dauer kaum aushält.

Grundsätzlich gibt es natürlich Hunde, die mehr bellen als andere: Chihuahuas, Möpse, Schäferhunde oder Spitze beispielsweise hören sich gern reden - lieber als, sagen wir, Chow-Chows oder Labradore. Aber selbst bei diesen Rassen kann man das Bellen in den Griff bekommen, indem man den Tieren beim Klingeln an der Haustür dreimaliges Bellen erlaubt, ihnen dann das Kommando "Aus!" gibt und sie, sobald sie still sind, ruhig lobt. Wenn sie wieder anfangen: "Aus!" Sobald sie still sind - und sei es nur zum Luftholen: loben, damit sie überhaupt verstehen, was wir mit dem Kommando meinen.

Das Problem: Hunde, die sich so verhalten wie eingangs geschildert, sind unsichere Hunde oder Hunde, die sich nicht beschützt fühlen. Solche, die alles, was ihnen komisch vorkommt, sofort kommentieren, die unsicher sind, wenn beispielsweise ein Kind auf einem Roller auf sie zukommt, und deshalb erst mal "Weg da, weg da!" brüllen. Solche, die meinen, beim geringsten Geräusch im Treppenhaus die ganze Welt lautstark warnen zu müssen. Solche, die ihrem Herrn nicht zutrauen, dass er die Situation im Griff hat, und deshalb Zeter und Mordio schreien, weil sie den Paketboten für einen verkleideten Axtmörder halten. Sie sehen schon, worauf ich hinaus will: Ihr Hund glaubt, er wüsste es besser als Sie. Er traut Ihnen nicht zu, dass Sie ihn beschützen können.

Das ist eine anstrengende Situation für Ihren Hund, aber die gute Nachricht ist: Es ist keine blöde Angewohnheit, sondern ein Problem, das sich nachhaltig lösen lässt. Unsichere Hunde lieben Routine und Rituale: Ein Ablauf, der sich immer wiederholt, gibt Hunden Sicherheit. Unsicherheit wird bei Hunden durch gewisse Dinge ausgelöst, die Sie tun oder eben nicht tun. Offensichtlich können Sie Ihrem Hund nicht vermitteln, dass Sie der Anführer sind, dass Sie ihn beschützen und dass er sich auf Sie verlassen kann. Allein die Tatsache, dass Sie verstehen, was in Wirklichkeit das Problem ist - Ihr Hund ist nicht aggressiv oder "böse", sondern unsicher -, ist bereits ein großer Schritt hin zu dem Ziel, seine Gefühl in den Griff zu bekommen.

Und das geht so:

Die Aufgabe: Beginnen Sie regelmäßiges Gehorsamstraining - beispielsweise jeden Morgen eine Viertelstunde während des Spaziergangs und/oder zweimal in der Woche mit einem Trainer. Das allein schon gibt ihrem Hund Struktur. Er wird sich sofort sicherer fühlen, weil Sie die Führung übernehmen. Das Leben wird für ihn verständlicher, einfacher und schöner. Ab heute wird er auch nur noch für Dinge belohnt, die er auf Aufforderung gut und richtig gemacht hat. Keine Kekse einfach nur dafür, dass er niedlich ist. Keine Kekse, weil er gerade mal süß guckt. Belohnungen gibt es nur, wenn es Taten zu belohnen gibt.

Ein unsicherer Hund gehört in einer Umgebung, die er nicht einschätzen kann, an die Leine. Punkt. Die Leine ist keine Strafe, sondern Ihr verlängerter schützender Arm. (Jedenfalls, wenn er gelernt hat, entspannt an der Leine zu gehen, und sich nicht hineinhängt wie ein Kutschpferd ins Geschirr.) Machen Sie nicht den Fehler, beruhigend auf ihn einzureden, wenn er Passanten verbellt: Hunde hören nicht die Worte, sondern nur die Melodie. "Ganz ruhig, du brauchst dich nicht zu fürchten!" klingt im Ohr ihres Hundes genau wie "Braver Hund, sehr gut!" Er glaubt daher, Sie unterstützten sein Theater.

Lassen Sie Ihren unsicheren Hund nicht vorausgehen, sondern neben oder hinter sich. Sonst hat er nämlich das Gefühl, er müsste Sie beschützen, obwohl er das vielleicht gar nicht will. Helfen Sie ihm: Nicht Ihr Hund ist der Erste, der den Besuch oder Briefträger an der Haustür begrüßt, sondern Sie. Ihr Hund soll hinter Ihnen "Sitz!" machen und kann sich so in Ruhe ansehen, wie Sie die Situation "klären". Anschließend darf er den Besucher oder Briefträger begrüßen. Bis dahin hat er ja schon verstanden, dass die Situation ganz ruhig und entspannt ist und Alarm nicht nötig.

Wenn Sie Handwerker im Haus haben: Binden Sie Ihren Hund an, damit er nicht permanent denkt, er müsste sich doch darum kümmern, dass diese fremden Leute keinen Unsinn im Haus anstellen (seine Sicht), und die Handwerker nicht ständig von Ihrer "Töle" angegriffen oder angebellt werden (deren Sicht). Wenn er zu Hause jedes Mal bellt, sobald draußen einer durchs Treppenhaus stapft: Sorgen Sie dafür, dass sein Platz nicht im Flur ist, wo er alles hören kann, sondern stattdessen lieber in der Küche oder im Wohnzimmer. Wenn Sie Ihren Hund allein lassen, machen Sie -Radio oder Fernseher an, weil das ständige Gemurmel Hunde tatsächlich beruhigt und zusätzliche Geräusche (Treppenhaus, Straße) eher in dem permanenten Geräuschpegel untergehen.

Der Erfolg: Machen Sie -einen langen Spaziergang, bevor Sie ihn allein lassen. Er wird zu faul sein, um auf jeden Piepser zu reagieren, und sich im Nu daran gewöhnen, dass draußen Geräusche sind. Bauen Sie sein Selbstbewusstsein auf. Versuchen Sie jeden Tag irgendein Abenteuer mit ihm zu erleben, etwas Neues, das er lernen kann, eine neue Erfahrung - und viel Lob, wenn er keinen Bellkrampf bekommt, obwohl eine komplette Schulklasse an ihm vorbeimarschiert.

Auch Spiele machen stark - vor allem solche, die Training und Bewegung verbinden. Bringen Sie ihm bei, durch Reifen zu springen. Lassen Sie ihn im Wald auf Baumstämmen laufen. -Lassen Sie ihn "Platz!" und "Bleib!" machen. Verstecken Sie sich hinter einem Baum, rufen Sie ihn - hurra! Arbeiten Sie mit einem Freund oder einer Freundin und deren Hund zusammen: Üben Sie "Komm!"/"Komm nicht!", indem Sie beide "Sitz!"/"Bleib!" machen lassen und den einen Hund beim Namen rufen. Wenn beide Hunde kommen, korrigieren Sie den, der nicht gerufen wurde. In -kurzer Zeit werden beide Hunde lernen, besser zu gehorchen und besser zuzuhören, anstatt einfach angerannt zu kommen. Bringen Sie ihm Tricks bei. Es gibt gute Bücher dafür ("Dog Dance" von Denise Nardelli ist fabelhaft). Suchen Sie sich Kunststücke aus, die zu Ihrem Hund passen. (Manche sind geborene Hopser, andere apportieren alles, was nicht angewachsen ist.) Und keine Sorge, Kunststücke könnten unter seiner Würde sein: Ich habe noch keinen Hund getroffen, der es nicht wundervoll fand, Menschen zum Lachen zu bringen. Und Lachen macht stark.
 

 

Hier wird gezeigt, der Rückruf des Hundes unter Ablenkung. Der Hund wird durch einen Helfer Gehalten und der Besitzer ruft den Hund zu ihnen. Der Besitzer ist bei diesem Video außerhalb der Sicht des Hundes..Erschwerend kommt hier dazu das der Hund an einer Gruppe andere Hunde und Personen vorbei laufen muß.

Übung Rückruft des Hundes

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